No IMK - Warum wir uns in dem Bündnis engagieren

Wir engagieren uns neben einer Vielzahl anderer Gruppen und Einzelpersonen aus unterschiedlichen linken Spektren gegen die IMK. Wir freuen uns, dass sich ein so breites und engagiertes Bündnis gefunden hat, welches mit inhaltlichen Veranstaltungen, Texten und direkten Aktionen gegen die IMK mobilisieren will.

Ein Thema der diesjährigen IMK ist der sogenannte politische Extremismus, was aus Sicht der Innenminister den "Kampf gegen Linksextremismus" mit einschließt. Im Kontext dieser Extremismusdebatte wird eine Zunahme von "Gewalt" gegen Polizei sowie andere Repräsentanten dieses Systems postuliert. Worauf das hinaus läuft, dürfte ziemlich klar sein:wir als radikale Linke und ständige Kritiker_innen deutscher Verhältnisse geraten damit auch auf der ideologischen Ebene zunehmend in den Fokus einer staatlichen Politik, die jede radikale Kritik und jeden Protest abseits von Parlamentarismus oder der sogenannten Zivilgesellschaft, als "Extremismus" oder "unpolitische Gewalt" zu denunzieren versucht.
 
Auf der Innenministerkonferenz im November wird das institutionalisierte politische System Deutschlands linksradikaler Politik durch das Anfeuern des aktuellen Extremismusdiskurses, gesellschaftliche Akzeptanz zu entziehen versuchen. Gleichzeitig werden Beschlüsse vorbereitet, die noch effektivere Überwachung (europaweiter Datenaustausch) ermöglichen und sich gezielt gegen "Linksextreme Gefährder" richten sollen.
 
Wir hingegen werden unsere radikale Kritik an den Verhältnissen weiterhin vielseitig gestalten und gegen die Innenministerkonferenz in Hamburg und die dort repräsentierte Politik aktiv werden!
 
Aus diesem Grunde wollen wir den Begriff des "Extremismus" gemeinsam in mehreren Veranstaltungen dekonstruieren, analysieren und Handlungsoptionen zu einem offensiven Umgang mit dieser Thematik, erarbeiten.
 
Lasst uns gemeinsam die IMK versenken - gegen Staat, Nation, Kapital und das Märchen vom Extremismus.

[a²] Hamburg, Juni 2010
 
Workshop - Wenn rechts gleich links ist: Extremismus
Nicht nur die Bundesregierung macht mobil gegen rechten, linken, ausländischen und religiösen Extremismus – was soll das eigentlich sein? Wir wollen den Begriff des "Extremismus" gemeinsam mit Euch dekonstruieren und analysieren.
[a²] & Junge Linke
Sonntag 7.11. im Centro Sociale (mehr Infos demnächst hier)

Abendveranstaltung - Gegen jeden Extremismusbegriff - Die Initiative INEX stellt sich und ihre Arbeit vor.
Statt Diffamierung und Repression braucht es mehr Freiräume für antifaschistische und linksalternative Kultur und Politik. Linke, antifaschistische Politik und Kultur sind nicht „extremistisch“, sondern extrem wichtig!
[a²] & Initiative gegen jeden Extremismusbegriff (INEX)
Samstag 13.11. in der roten Flora (mehr Infos demnächst hier)
 

Termine


02.02.2012|19:00|Rote Flora

Intro

Kritik der Hetereonormativität

Infos

Newsfeeds

Inhalt abgleichen